Die Flucht aus dem Konvoi
Der Überfall auf den Gefangenentransport
Zu Beginn fand sich die Gruppe – bestehend aus Charles, Elian, Lyra Lichtwächter und Sirrah – in Gefangenschaft wieder. Gemeinsam mit weiteren Gefangenen sollten sie zur berüchtigten „Einschmelzung" deportiert werden.
Während des Transports wurde der Konvoi jedoch von einer zunächst unbekannten Gruppierung überfallen. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um Gefährten von Sirrah, deren Ziel die Unterbrechung des Transports und vor allem die Befreiung von Sirrah war. Der Hinterhalt verlief jedoch chaotisch: Die Wächter erwiesen sich als weitaus kampfstärker als ursprünglich eingeschätzt. Inmitten des heftigen Kampfgetümmels gelang es Valterion dennoch, der Gruppe die Flucht zu ermöglichen.
Kampf in der Ortschaft
Die Gruppe floh in eine nahegelegene Ortschaft, in der sie sich mühsam ihrer magieunterdrückenden Fesseln entledigen konnte. Die Atempause war jedoch kurz, da die Wächter die Angreifer bereits zurückgeschlagen hatten und die Verfolgung der Flüchtlinge aufnahmen.
In einer Scheune stieß die Gruppe auf ein verstecktes Waffenlager. Neu bewaffnet und ohne die Last ihrer Fesseln stellten sie sich ihren Verfolgern siegreich entgegen und beendeten den Transport damit endgültig. Der Sieg forderte jedoch einen hohen Tribut: Unter den gefallenen Rettern befand sich auch Valterion, der kurz darauf aufgrund seiner schweren Verletzungen und mangels medizinischer Versorgung verstarb.
Ein neues Ziel: Turbanta
Von den verbliebenen Mitgefangenen erfuhr die Gruppe, dass diese beabsichtigten, das Land Dravenn in Richtung Antlum zu verlassen. Ihr Ziel ist das benachbarte Königreich Turbanta. Dort soll eine Organisation namens "Bracers" existieren, die sich aktiv dem Kampf gegen das Imperium verschrieben hat.
Das Kronjuwel
Die Bergungsstadt Drennavar
Auf der Reise antwärts Richtung Turbanta passierte die Gruppe die Bergungsstadt Drennavar. Dort bereiteten sich die Bürger auf die Krönungszeremonie der neuen Königin vor. Die Gruppe fand sich direkt im regen Treiben der Stadt wieder, woraufhin ein altes Mitglied der Diebesgruppe "Wespen-Stich" Sirrah erkannte und Kontakt aufnahm. Der Kontakt fragte die Gruppe nach dem Verbleib des Rettungstrupps und erklärte Sirrah, wie es dazu kam. Er bemerkte ebenfalls, dass der totgeglaubte Prinz Charles und sein Butler noch am Leben waren, und warnte die Gruppe davor, dass bei Bekanntwerden dieser Wahrheit es mit Sicherheit Konsequenzen seitens der baldigen Königin kommen könnte. Der Kontakt erklärte der Gruppe außerdem, dass er eigentlich wegen eines Edelsteins in der Stadt wäre, welcher in den nahegelegenen Minen ausgegraben werden soll. Jedoch fand der Stein noch nicht den Weg zum Bürgermeister, welcher diesen als Geschenk zur Krönung der neuen Königin überreichen wollte im Namen der Stadt. Die Mine wird seit wenigen Tagen von Ungeheuern beherrscht, wodurch das Bergen des Edelsteins unmöglich wird. Der Bürgermeister hat eine Belohnung ausgesetzt. Aber er kenne Leute, die mehr Geld zahlen würden für das Kronjuwel.
Die Kupfermine
Die Gruppe zeigte sich interessiert an dem Stein und an der Idee, der Königin damit zu schaden. Also zogen sie los, um den Stein zu beschaffen. In der Mine angelangt, musste die Gruppe feststellen, dass die Schächte von "Steinschildkröten" übernommen wurden, welche besonders an Erzen und Edelsteinen interessiert waren. Es gelang der Gruppe nach einer List und dem Einsatz von Sprengstoff, den Edelstein zurückzuerobern und schließlich aus der Mine zu fliehen.
Das Massaker am Pferdehof
Auf der Rückreise machte die Gruppe Rast an einem Pferdehof. In der Nacht kam es jedoch zu einem scheinbar sinnlosen Massaker. Mehrere Räubergruppen kamen aus allen Richtungen mit dem Ziel zu töten. Sie töteten alles – Pferde, Menschen, einfach alles, was sie vor das Messer bekommen konnten. Scheinbar brach Streit unter ihren Anführern aus, und als sie dann auf Widerstand der Hofbewohner und der Heldengruppe trafen, ergriffen sie wieder die Flucht und verschwanden in der Dunkelheit. Am nächsten Tag gab es Ermittlungen seitens der Soldaten aus einer benachbarten Siedlung. Dabei wurde ein seltsamer Fokus gefunden, der mit nekrotischer Magie durchzogen war. Die Gruppe entwendete den Fokus aus dem Besitz der Soldaten und verließ den Tatort.
Zurück in Drenavar
Nachdem die Gruppe wieder in der Stadt ankam, entschieden sie sich dafür, den Edelstein zu behalten. Darauf wollte der Kontakt der Diebesgilde nicht weiter mit der Gruppe in dieser Hinsicht zusammenarbeiten. Als die Gruppe die Reise nach Turbanta fortsetzen wollte und das Versteck des Diebes verließen, wurden sie von einem Straßenkind aufgehalten, welches die Gruppe in ein Gespräch verwickelte, um einem weiteren Straßenkind eine Gelegenheit für einen Taschendiebstahl zu ermöglichen. Elian witterte einen Betrug und schlug den Jungen, sodass dieser laut zu schreien anfing und so Wachleute alarmierte, die nun nach dem Rechten sehen wollten. Die Gruppe bemerkte, wie der Mittäter des Jungen hinter einer Ecke verschwand. Lyra beschwor eine ihrer Runen-Waffen und schickte diese dem Taschendieb hinterher – mit Tötungsabsicht. Die Wachen bemerkten den Einsatz der Magie und es kam zu einer Auseinandersetzung. Die Gruppe floh und ließ Lyra zurück, welche daraufhin eingekerkert wurde wegen Nutzung von Magie und Mord an einem Kind.
Flucht aus Drenavar
Die Gruppe hat sich zerstreut nach dem Durcheinander. Lyra ward eingesperrt, Sirrah machte sich auf, sie zu retten. Elian versuchte, die Wachleute abzuhängen, und Charles versuchte, nicht aufzufallen, um nicht noch mehr Aufsehen zu erregen. Sirrah gelang es in einer Nacht-und-Nebel-Aktion, verwandelt als Katze, sich Zugang zur Gefängniszelle zu verschaffen, in der Lyra festgehalten wurde. Mit List und Geschick sowie dem Einsatz von Magie gelang es ihnen, der Zelle zu entkommen und aus dem Kerker auszubrechen. Draußen wartete Charles bereits auf die beiden. Sie beschlossen, die Nacht in der Stadt zu überdauern und am nächsten Morgen die Stadt zu verlassen. Währenddessen begegnete Elian einem Nachtgoblin, der ihm zur Flucht aus der Stadt verhalf, aber darauf bestand, dass dieser ihm eine Gefälligkeit schulde, wenn sie sich das nächste Mal sehen. Am nächsten Morgen trafen sich alle Gruppenmitglieder abseits der Stadt in Richtung Turbanta.
Die Reise zur Grenzstadt
Der Steuereintreiber
Auf dem Weg passierte die Gruppe ein Dorf, in dem gerade ein Trupp von Soldaten, angeführt von einem Hauptmann mit der grotesken Praktik, Kindersklaven an Ketten an seiner Rüstung zu ziehen, die Steuern der Leute in der Region eintreiben wollte. Sie waren damit beauftragt, die Steuern der Leute in der Region einzutreiben; diejenigen, die nicht zahlen konnten, mussten ihre Kinder als Pfand abgeben. Eine der Dorffamilien war vermisst – offensichtlich wollten sie sich dem entziehen. Die Soldaten suchten nach ihnen und beschuldigten die Dörfler der Beihilfe. Der Hauptmann erkannte den Prinzen und zeigte sich verblüfft über die Tatsache, dass er am Leben war, zeigte ihm aber Respekt und ließ die Gruppe ziehen.
Kurz darauf, bei einer Rast, schickte Elian seine Skelettkrieger in den Wald jagen. Sie brachten einen Mann, bewaffnet mit einem Bogen; er wirkte mehr wie ein Dörfler als ein Räuber, war aber verletzt durch einen der Pfeile der Skelettkrieger. Elian ordnete seine Diener an, ihn wegzuschaffen.
Der Gemüsehändler
Nach ein paar weiteren Tagen der Reise begegnete der Gruppe ein Gemüsehändler, als sie gerade dabei waren, ein Lager aufzuschlagen. Er wollte sich dazugesellen. Nach einer kurzen Zeit merkte er jedoch, dass die Gruppe ihm nicht wohlgesonnen gegenüber war, und ergriff eine Gelegenheit, die Gesellschaft zu verlassen.
In der nächsten Siedlung traf die Gruppe auf einen Gemüsehändler, der darüber klagte, dass seine ganze Ware samt Wagen gestohlen wurde. Die Gruppe zog weiter.
Wolfheulen
Einige Zeit später wurden die Gerüchte lauter, dass eines der Dörfer ständig von Wölfen angegriffen wird. Die Gruppe hatte auf dem Weg eine Auseinandersetzung mit diesen Tieren und fand sich schon bald in dem erwähnten Dorf wieder. Als die Dorfbewohner gerade die Gruppe in die Schenke nehmen wollten, wirkte Elian Todesmagie, indem er einen seiner Diener provokant vor den Augen der Dorfbewohner in Flammen aufgehen ließ, um ihn freizubekommen. Die Dorfbewohner jedoch fühlten sich von der Magie bedroht, die gerade, in ihren Augen, einen Mann in Asche verwandelt hatte, und misstrauten dem Roiwen umso mehr, woraufhin sie die Gruppe dazu nötigten, zu gehen. Die Gruppe zog weiter.
Die Grenzstadt
Die Grenzstadt war alles, was der Gruppe noch im Weg stand, um nach Turbanta zu kommen. Jedoch war sie weniger eine Stadt als schon eine Bastion. Eine riesige Brücke verband die Ufer des Flusses, der wie eine natürliche Grenze die beiden Länder teilte. Am anderen Ende war Turbanta. Die Soldaten erzählten der Gruppe, dass sie auf der anderen Seite wahrscheinlich nicht willkommengeheißen werden würden aufgrund der angespannten Verhältnisse zwischen Turbanta und Dravenn, woraufhin die Gruppe sich an eine Schmugglergruppe wandte. Diese brachte die Gruppe gegen ein Entgelt auf die andere Flussseite und somit nach Turbanta.
Turbanta
Der Ruf im Traum
Kurz nachdem die Gruppe die Grenze passiert hatte und sich auf einem abgelegenen Hof der Schmuggler zur Rast niederlegte, geschah etwas Unheimliches. Die gesamte Gruppe – mit Ausnahme von Charles, der unbehelligt blieb – wurde von ein und demselben Traum heimgesucht.
In der Schwärze des Schlafs erklang eine fremde Stimme. Sie war weder männlich noch weiblich, weder alt noch jung – sie war einfach. Die Stimme sprach von Macht, die jenen wartet, die den Mut haben, sie zu ergreifen. Sie befahl ihnen, sich gegen ihre Unterdrücker zu erheben, die Ketten der Knechtschaft zu sprengen und sie als ihren Herrn und Meister anzuerkennen. Der Klang war eindringlich – ein Gebot, das keinen Widerspruch duldete, ein Befehl, der im Mark nachhallte.
Die Gruppe erwachte schweißgebadet in derselben Nacht. Die Luft lag schwer und elektrisierend. Schnell bemerkten sie, dass etwas nicht stimmte: Feuerschein fiel von draußen durch die Ritzen der Scheune, in der sie übernachtet hatten. Das Hauptgebäude des Hofes stand in Flammen.
Der Schmuggler, der selbst ein Magier war, war offensichtlich wahnsinnig geworden. Seine Augen leuchteten in einem unnatürlichen Glanz, und er wirkte Zauber um Zauber in blinder Zerstörungswut. Die Gruppe stellte sich dem verrückten Magier und besiegte ihn nach einem erbitterten Kampf.
Doch der Sieg hatte einen Preis: Das Feuer griff auf die Waren der Schmuggler über – explosive Materialien, die sie über die Grenze geschmuggelt hatten. Eine gewaltige Explosion erschütterte den Hof und verwandelte ihn in ein brennendes Inferno. Die Gruppe konnte sich nur mit knapper Not retten und brach Hals über Kopf auf, weit bevor der Morgen graute.
Die Stadt Hanbrück
Die Gruppe setzt die Reise nach Hanbrueck fort, einer größeren Stadt, in der Charles sich versprach, mit einem der Heeresführer über seine derzeitige Situation reden zu können. Auch soll dort eine Zweigstelle der Bracers-Gilde sein. In der Stadt angekommen, wollte die Gruppe zunächst zur Bracers-Gilde. Charles schilderte der Rezeptionistin seine Situation und überforderte sie damit. Sie verwies ihn seitens diplomatischer und politischer Angelegenheiten an den Heeresführer Romeo Klinn Kleinwicht, welcher in der Burg der Stadt residierte und hier die Entscheidungen über alle militärischen Angelegenheiten in der Gegend traf. Die Frau bat eines der Mitglieder der Gilde, die Gruppe zu begleiten (Agnim). Agnim brachte die Gruppe zur Burg.
Die Audienz
Charles gab sich als Prinz von Dravenn zu erkennen und wollte über eine mögliche militärische Unterstützung sprechen, um seine Schwester, Prinzessin Denna van Dravenn, zu stürzen. Jedoch erklärte der Heeresführer, dass der Prinz sich lieber mit dem König höchstpersönlich über diese Angelegenheit austauschen sollte, da er nicht bereit ist, über diese Angelegenheit selbst zu entscheiden.