Abwartende Handlung
Die abwartende Handlung beschreibt eine besondere Form des kontrollierten Nichtstuns. Ein Kämpfer, der sich dieser Strategie bedient, ist in der Lage, seine de/Regeln/ > Initiative gezielt nach unten anzupassen, um den perfekten Moment für seinen Eingriff zu wählen. So kann er seine Aktionen präzise auf die Kampfdynamik abstimmen und das Geschehen beeinflussen. Die neu festgelegte Initiative wird dabei als neuer Grundwert behandelt – ein Rücksprung zum ursprünglichen Wert ist nicht ohne Weiteres möglich. Diese Herangehensweise verlangt daher Überlegung und Weitsicht, bietet jedoch einen strategischen Vorteil, der im richtigen Moment den Kampf wenden kann.
[!Beispiel]
Nehmen wir John, mit einer de/Regeln/ > Initiative von 93, und Udessa, eine Priesterin mit einer de/Regeln/ > Initiative von 67. John möchte abwarten, bis Udessa ihm durch die Segnung zusätzliche Stärke verleiht, bevor er angreift. So entscheidet er sich dafür, bis zu ihrem Zug zurückzustehen und dann unmittelbar danach zu agieren. Dadurch senkt sich Johns de/Regeln/ > Initiative dauerhaft auf 66 für den Rest des Kampfes, aber er schlägt zu einem entscheidenden Zeitpunkt zu und kann die vollen Effekte der Segnung nutzen.
Auf diese Weise eröffnet das Abwarten den Kämpfern erweiterte Möglichkeiten, ihre de/Regeln/ > Initiative gezielt an die jeweilige Situation anzupassen und so wertvolle taktische Vorteile zu gewinnen. Indem sie bewusst den perfekten Moment abwarten, können sie ihre Aktionen besser mit den Manövern ihrer Verbündeten abstimmen oder sich auf Schwachstellen des Gegners fokussieren.