Effekt pro Schweregrad
Übelkeit – eine quälende, unbarmherzige Welle, die aus dem Inneren aufsteigt, als würde das Fleisch selbst sich gegen den Leib wenden. Sie beginnt wie ein leises Rumoren in der Tiefe, ein unheilvolles Ziehen, das sich rasch ausbreitet, die Gedärme umschlingt und sich mit kalter, schleimiger Präsenz im Bauch ausbreitet. Die Sinne verzerren sich, das Licht flackert, und der Geruch jeder Kleinigkeit wird unerträglich – selbst das Atmen scheint den Magen weiter aufzuwühlen.
Diese Übelkeit ist kein einfacher Schmerz, sondern ein abgründiges Gefühl, das an den Grundfesten des Körpers rüttelt, bis das Fleisch sich schlaff anfühlt und jeder Gedanke in einem Nebel aus Brechreiz versinkt. Sie greift nach dem Bewusstsein, wühlt es auf, als würde sie die Nervenstränge selbst verdrehen und verschlingen. Ein kalter Schweiß legt sich auf die Haut, klebt und drängt zur Oberfläche, während das Herz rast, unfähig, dem Körper Erleichterung zu gewähren.
In ihrem Griff verwandelt sich der Mensch in eine elende, zittrige Hülle, die nichts anderes mehr kennt als dieses entsetzliche Wogen. Die Kehle schnürt sich zusammen, als ob das eigene Innerste hinausfliehen wollte, und jeder Atemzug bringt nur neuen Ekel, bis der Körper schließlich aufgibt, sich krampfend ergibt und alles in einer bitteren, schmerzhaften Flut ausstößt. Übelkeit ist eine stille, schleichende Folter, ein grausames Mahlwerk, das den Geist zermürbt und den Körper in eine willenlose Masse aus Zucken und Brechreiz verwandelt – ein gnadenloser, höhnischer Tanz am Rande des körperlichen Widerstandes.
Wenn ein Charakter sich dem Würgen und Erbrechen ergibt, so entfaltet sich eine widerwärtige Kaskade. Der Anblick, das erstickte Röcheln, der säuerliche Geruch des Mageninhalts – all das sickert wie ein unsichtbares Gift in die Sinne der Umstehenden. Ihr Magen windet sich im Takt dieser ekelerregenden Symphonie, und selbst die stärksten unter ihnen spüren das unbarmherzige Ziehen der Übelkeit in ihren Eingeweiden. Einer nach dem anderen wird zum Opfer dieses scheußlichen Flüsterns, bis das Erbrechen wie eine Welle durch die Reihen geht, eine kalte, erbarmungslose Seuche, die selbst den festen Willen bricht. Die Übelkeit breitet sich aus wie ein giftiger Schimmer in der Luft, ein Hohn auf die Standhaftigkeit und die Würde, die ein jeder zu bewahren sucht – und sie nimmt sie alle, gnadenlos, einer nach dem anderen.
Sobald ein Charakter erbricht, müssen alle anderen in einem Umkreis von 5 Metern einen Widerstandswurf (WW) gegen Willenskraft (WIL) ablegen. Misslingt dieser Wurf, erleiden die betroffenen Ziele Übelkeit, jedoch eine Stufe niedriger als der auslösende Charakter.
Effekt pro Schweregrad
| SG | Effekt |
|---|---|
| 1 | Wahrscheinlichkeit zum Erbrechen 5% wenn man Ziel eines Effektes wird. |
| 2 | Wahrscheinlichkeit zum Erbrechen 10% wenn man Ziel eines Effektes wird |
| 3 | Wahrscheinlichkeit zum Erbrechen 15% wenn man Ziel eines Effektes wird |
| 4 | Wahrscheinlichkeit zum Erbrechen 20% wenn man Ziel eines Effektes wird |
| 5 | Wahrscheinlichkeit zum Erbrechen 25% wenn man Ziel eines Effektes wird |
| 6 | Wahrscheinlichkeit zum Erbrechen 30% wenn man Ziel eines Effektes wird |
| 7 | Wahrscheinlichkeit zum Erbrechen 35% wenn man Ziel eines Effektes wird |
| 8 | Wahrscheinlichkeit zum Erbrechen 40% wenn man Ziel eines Effektes wird |
| 9 | Wahrscheinlichkeit zum Erbrechen 45% wenn man Ziel eines Effektes wird |
| 10 | Wahrscheinlichkeit zum Erbrechen 50% wenn man Ziel eines Effektes wird |
Erbrechen – ein Zustand, der die Handlungsfähigkeit eines Charakters vollständig sabotiert und gleichzeitig eine ansteckende Wirkung besitzt.