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Die Runic-Themes stehen zuerst. Danach kommen alle staerkeren Stilwelten.

Runic Themes

Die neutrale Kernreihe mit gemeinsamer Formsprache und nur farblichen Varianten.

O
Runic Obsidian
Runic Default
A
Runic Ash
B
Runic Azure
R
Runic Ruby

Weitere Themes

Atmosphaerische Stilwelten fuer Fantasy, Horror, Sci-Fi und besondere Moodboards.

S
Source Code
🎀
Cotton Candy
Hologram
☀️
Nightmare
❄️
Ice Kingdom
🌃
Neon City
🌿
Forest Kingdom
🌑
The Void
Sanctum
🌌
Astral Void
🔥
Dragon Fire
📖
Arcane Grimoire
🌙
Crimson Wine
❄️
Crystal Shard
🐙
Abyssal
⚙️
Clockwork
🌆
Synthwave
📰
Newspaper
S
Warm Sepia

Komplexität

Die Komplexität einer Handlung gibt an, wie hoch die Kompetenz eines Charakters mindestens sein muss, um diese Handlung adäquat ausführen zu können. Sie fungiert als Maß für den Anspruch, die Tiefe und das erforderliche Verständnis einer Handlung. Während der Schwierigkeitsgrad vor allem äußere Umstände und die Willkür des Schicksals beschreibt, richtet sich die Komplexität nach dem inneren Aufbau einer Handlung – nach dem, was ein Charakter können und verstehen muss, um überhaupt eine realistische Chance auf Erfolg zu haben.

Komplexität ist damit keine spontane Modifikation wie eine Einschränkung, sondern ein fester Wert, der in der Regel im Vorfeld durch die Spielleitung festgelegt wird – beispielsweise bei der Definition von Ritualen, komplizierten technischen Vorgängen oder spezifischem Fachwissen.

Kompetenz vs. Komplexität

Treffen Kompetenz und Komplexität in der Spielmechanik aufeinander, entsteht eine klare Vergleichsbasis:

  • Ist die Kompetenz eines Charakters gleich oder höher als die Komplexität, kann die Handlung unter normalen Umständen als adäquat eingestuft werden.

  • Liegt die Kompetenz unter der Komplexität, so wird die Handlung für den Charakter zu einer ernsthaften Herausforderung. In solchen Fällen sollte der Schwierigkeitsgrad angehoben werden – etwa von „adäquat“ auf „schwer“ oder noch höher.

Dies spiegelt wider, dass der Charakter versucht, etwas zu tun, wofür ihm die nötige Expertise fehlt. Selbst bei idealen äußeren Bedingungen wird es dadurch schwieriger, die Aufgabe erfolgreich zu meistern.

[!Beispiel]
Ein Charakter mit einem Wert in Ritualkunde von 3 (Kompetenzstufe 3) versucht, ein magisches Schutzsiegel mit der Komplexität 5 zu rekonstruieren. Auch wenn keine äußeren Störungen vorliegen, ist das Verständnis für die tiefere Struktur des Siegels nicht gegeben. Die Spielleitung entscheidet, den Schwierigkeitsgrad von adäquat (±0) auf sehr schwer (-25) anzuheben. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit eines Fehlschlags erheblich.

Komplexität ist kein Endurteil

Die Komplexität bestimmt, was ein Charakter theoretisch zu leisten vermag – nicht, ob er es schafft. Heldenhafte Momente entstehen oft genau dann, wenn ein Charakter sich einer Handlung stellt, deren Komplexität über seiner Kompetenz liegt – und dennoch triumphiert. Doch dieser Triumph ist keinesfalls selbstverständlich.

Die Erhöhung des Schwierigkeitsgrades ist in solchen Fällen eine logische Konsequenz und ein Ausdruck dafür, dass der Charakter sich außerhalb seiner Komfortzone bewegt. Es bleibt jedoch stets im Ermessen der Spielleitung, ob die Differenz zwischen Kompetenz und Komplexität drastisch genug ist, um eine Anpassung zu rechtfertigen – oder ob andere Modifikatoren wie Boni und Einschränkungen ausreichen.