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Die Runic-Themes stehen zuerst. Danach kommen alle staerkeren Stilwelten.

Runic Themes

Die neutrale Kernreihe mit gemeinsamer Formsprache und nur farblichen Varianten.

O
Runic Obsidian
Runic Default
A
Runic Ash
B
Runic Azure
R
Runic Ruby

Weitere Themes

Atmosphaerische Stilwelten fuer Fantasy, Horror, Sci-Fi und besondere Moodboards.

S
Source Code
🎀
Cotton Candy
⚡
Hologram
☀
Nightmare
❄
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The Void
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Arcane Grimoire
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Crystal Shard
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Abyssal
⚙
Clockwork
🌆
Synthwave
📰
Newspaper
S
Warm Sepia

Entstehung des Wahren Namens

Der Wahre Name, auch Seelenname genannt, ist der Name, den ein Wesen nicht wÀhlt und nicht erhÀlt, sondern bei der Entstehung seiner Seele von der Welt, in die es geboren wird, zugesprochen bekommt.
Dieser Name ist kein Titel und kein Rufname. Er ist eine existenzielle Referenz.

Der Wahre Name identifiziert ein Wesen ĂŒber alle Entwicklungsstufen hinweg, die es im Laufe seines Daseins durchlĂ€uft. UnabhĂ€ngig davon, ob es mehrere Lebensspannen erlebt, seine Gestalt wechselt oder sein Bewusstsein verĂ€ndert – der Wahre Name verweist immer auf dieselbe EntitĂ€t.

Ein Wesen existiert nur dann, wenn es einen solchen Namen besitzt.
Wesen ohne Wahren Namen können in einer Welt nicht dauerhaft bestehen. Sie werden von der Welt selbst bei nÀchster Gelegenheit verdrÀngt. Dasselbe Schicksal trifft auch Wesen, deren Wahrer Name der Welt nicht bekannt ist.


Entstehung des Wahren Namens

Neue Seelen entstehen nur selten.
Doch wann immer eine Seele entsteht, entsteht mit ihr auch ihr Wahrer Name.

Wenn eine neue Welt zum Leben erwacht, flackern mit ihr unzÀhlige Seelen auf.
Anfangs ohne Bewusstsein, ohne Ziel, ohne Form. Sie sind Teil der Welt selbst, noch nicht von ihr getrennt.

Mit der fortschreitenden Formung der Welt – wenn Strukturen entstehen, Bedeutung wĂ€chst und ZusammenhĂ€nge greifen – entwickeln sich auch die Seelen.
Sie nehmen Gestalt an.
Sie schlĂŒpfen in Rollen.
Sie beginnen, die Welt zu beleben und ihr Sinn zu verleihen.

Der Wahre Name ist dabei das Zeugnis der Existenz.
Ein Wesen existiert nur, wenn es Bedeutung besitzt.
Der Wahre Name verleiht diese Bedeutung. Er gibt Form, Bestimmung und Berechtigung.

Er ist kein Etikett.
Er ist die BestÀtigung, dass ein Wesen sein darf.


Fremde Namen

Gelegentlich geschieht es, dass fremde Seelen oder Wesen ohne Namen eine Welt betreten.
Eine Welt kennt die Namen der Seelen, die sie hervorbringt und beherbergt. Doch sie besitzt kein Bewusstsein im menschlichen Sinne und keine Intelligenz, die aktiv unterscheidet oder urteilt.

Daher kann die Reaktion einer Welt verzögert sein.
Solange keine Störung entsteht, bleibt die PrÀsenz eines fremden Namens unter UmstÀnden unbemerkt.

Wird ein fremder Name oder ein namenloses Wesen jedoch erkannt, tritt ein grundlegender Mechanismus in Kraft: die Auslöschung.
In diesem Kontext ist Auslöschung kein Akt von Zorn oder Absicht, sondern der Versuch der Welt, einen Störfaktor abzustoßen.

Wie dieser Mechanismus ausgestaltet ist, unterscheidet sich stark von Welt zu Welt. Jede Welt hat ihren eigenen Entwicklungsprozess durchlaufen und reagiert auf Bedrohungen ihrer Ordnung unterschiedlich.

Manche Welten beeinflussen die Seelen ihrer Bewohner oder deren Bestimmung und treiben sie dazu, sich um solche Störfaktoren zu kĂŒmmern.
Andere reagieren unpersönlicher, durch Prozesse, die einem Fieber Ă€hneln – eine Überreaktion der RealitĂ€t selbst, um den Befall loszuwerden.

Die IntensitÀt dieser Reaktion hÀngt stets von der Schwere der Störung ab.


Kenntnis

Wahre Namen werden nicht gelehrt und nicht erinnert.
Sterbliche Wesen verlieren die bewusste Kenntnis ihres Wahren Namens spÀtestens mit der ersten Wiedergeburt.

Der Name bleibt der Seele eingeschrieben, unverĂ€ndert und fortbestehend, doch der Geist ist nicht fĂ€hig, ihn zu tragen. Mit jeder neuen Inkarnation löst sich die Erinnerung an den Wahren Namen weiter auf, bis sie vollstĂ€ndig außerhalb des Bewusstseins liegt. FĂŒr sterbliche Wesen ist der Wahre Name damit kein zugĂ€ngliches Wissen mehr, sondern ein verborgenes Fundament ihrer Existenz.

Normale Wesen kennen ihren Wahren Namen nicht, weil sie ihn bereits vergessen haben. Er ist nicht verloren, aber unerreichbar geworden. Magie, Erinnerung oder Forschung können ihn nicht ohne Weiteres zurĂŒckholen.

Nur unsterbliche Wesen bewahren die Kenntnis ihres Wahren Namens, da sie nicht dem zyklischen Vergessen der Welt unterliegen. Ihre Existenz ist nicht an Wiedergeburt und IdentitÀtsbruch gebunden. Sie tragen ihren Namen bewusst und dauerhaft in sich und sind dadurch weniger abhÀngig von der Welt, die sie hervorgebracht hat.

Der Wahre Name existiert somit unabhĂ€ngig vom Wissen ĂŒber ihn.
Er definiert das Sein eines Wesens, nicht dessen SelbstverstÀndnis.

[!Info]
Auch Die Esper hatten "Wahre Namen" diese waren von ihren Schöpfern handverlesen. Jeder einzelne Name wurde bedeutsam geformt und einem Esper zugesprochen. Jeder Name barg einen Teil des Göttlichen in sich.