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Aethelit

*"Aus dem Blut der Drachen ward es geboren – das Herz der Welt, die Kraft der Götter, der Fluch der Sterblichen."_
— Aus den Chroniken der Solwen


Basis-Informationen

Merkmal Beschreibung
Name Aethelit (alt-elwisch: "Aeth'Elit" = "Götterblut")
Typ Magisches Kristall-Mineral
Farbe Violett-golden, leuchtend
Härte Härter als Diamant (9,5 auf Mohs-Skala)
Vorkommen Vor allem Stova; verborgene Nadir-Adern nahe Smerths Fallort
Entstehung Kristallisation aus Drachenblut (Drachenkriege)
Gefahren Seelenstürme bei Wind >60 mph

Entstehung

Die Drachenkriege

Nach solwenischer Lehre entstand Aethelit aus dem Blut gefallener Drachen. Das größte bekannte Vorkommen führen sie auf Shizjens Fall in Stova zurück. Die verschwiegenen Adern unter Nadir gelten als Spur von Smerths Fall und wurden lange nur in inneren Archiven Somas erwähnt:

"Und die Drachen bluteten auf die Wüste. Ihr Blut, heiß wie die Sonne, traf auf Salz und Sand. Und es ward hart im Zorn der Schlacht. Und aus dem Blut ward Kristall, und im Kristall ward die Macht der Drachen gebannt."
— Buch der Erschaffung

Gelehrte Deutungen

Einige Gelehrte vermuten, dass Aethelit nicht bloß geronnenes Drachenblut ist, sondern aus mehreren Kräften entsteht:

  1. Vulkanische Aktivität – Extreme Hitze im Zentrum
  2. Magische Resonanz – Königsdrachen-Essenz als Katalysator
  3. Mineralische Mutation – Salz + Sand + unbekannte Energie

Eigenschaften

Physisch

Eigenschaft Beschreibung
Kristallstruktur Hexagonal, komplex
Bruch Splitterig, messerscharf
Glanz Metallisch bis diamanten
Transparenz Durchscheinend bis opak
Dichte 4,2 g/cm³ (schwerer als Quarz)

Magisch

Eigenschaft Beschreibung
Energiespeicher Kann magische Energie absorbieren
Energieabgabe Gibt Energie kontrolliert ab
Resonanz Reagiert auf Willenskraft
Leitfähigkeit Leitet Magie wie Kupfer Elektrizität
Stabilität Verliert Energie nicht von selbst

Vorkommen

Stova und Nadir

Das größte bekannte Aethelit-Vorkommen liegt in der Übergangszone zwischen Salz- und Glaswüste auf Stova:

Zone Tiefe Qualität Menge
Oberflächennah (0-50m) Gering Verunreinigt Viel
Mittlere Tiefe (50-200m) Mittel Rein Mittel
Große Tiefe (200m+) Hoch Sehr rein Wenig

Unter Nadir existieren kleinere, schwer zugängliche Adern nahe geothermischer Bruchzonen und alten Schlachtstätten des Drachenfalls. Diese Vorkommen sind politisch heikel: Die Solwen wollten sie nie unbewacht lassen, aber kein angesehenes Haus wollte dauerhaft am sonnenlosen Nachtpol dienen. Aus den frühen Nadir-Kolonien gingen später die Roiwen hervor.

Bekannte Minen

Mine Lage Status
Soliar-Hauptmine Nahe der Hauptstadt Aktiv
Aethel'Grah Tiefe Zone Aktiv (Sklavenarbeit)
Die Vergessene Ader Unbekannt Versiegt/Verloren
Drachenherz Glaswüste-Rand Geheim (nur der Kassarin bekannt)
Smerths Kerbe Unter Nadir Umstritten/verloren

Abbau

Die Minen

Der Aethelit-Abbau ist extrem gefährlich:

  • Seelensturm-Gefahr – Bei Wind kristallisiert Aethelit an der Oberfläche
  • Einsturzgefahr – Die Übergangszone ist geologisch instabil
  • Magische Strahlung – Langzeitarbeit führt zu Wahnsinn

Die Arbeiter

In Stova arbeiten vor allem Sklaven aus unterworfenen Völkern in den Minen. Solwen treten dort meist als Aufseher, Magier oder Reliktkundige auf, denn Soma vermeidet eigene Verluste, wo fremde Leiber verbraucht werden können. In den frühen Nadir-Kolonien wurden jedoch auch entehrte oder abgeschobene solwische Linien eingesetzt, weil die Sicherung von Smerths Fallort zu wichtig war, um sie ganz fremden Händen zu überlassen.

Aspekt Beschreibung
Lebenserwartung 6-18 Monate (durch Strahlung/Unfälle)
Schutz Kein Schutz (warum auch?)
Überwachung Solwen-Aufseher mit Magieschutz
Entlohnung Nahrung, Wasser, (selten) Freiheit

"Ein Sklave in der Mine ist wie eine Kerze im Wind – sie brennt kurz, dann ist sie weg. Aber das Licht bleibt." — Aufseher Varian

Die Ernte

  1. Freilegung – Sprengung des Gesteins (Sklaven opfern)
  2. Extraktion – Herauslösen der Kristalle (magische Werkzeuge)
  3. Reinigung – Entfernen von Verunreinigungen
  4. Sortierung – Nach Größe und Reinheit
  5. Transport – Nach Soliar unter Bewachung

Verwendung

Magie

Anwendung Beschreibung
Runenmagie Aethelit als Energiequelle für Runen
Lichtmagie Verstärkung solaren Lichts
Heilung (Selten) Heilung von Verletzungen
Wahrsagung Kristalle als Fokus

Waffen

Waffe Beschreibung
Lichtlanzen Mit Aethelit verstärkte Lanzen
Sonnenklingen Klingen mit Aethelit-Kern
Belagerungskristalle Große Kristalle als Bomben
Pfeile Aethelit-Spitzen für magischen Effekt

Artefakte

Artefakt Träger/Besitzer
Lichtzepter Kassarin
Sonnenkrone Kassarin
Inquisitor-Amulett Hoch-Inquisitor Valerius
Erzmagier-Stab Erzmagier Solarius

Handel

Produkt Wert
Rohkristall (klein) 100 Goldmark
Rohkristall (groß) 1000+ Goldmark
Verarbeitet (Waffe) 500-5000 Goldmark
Artefakt Unschätzbar

Gefahren

Seelenstürme

Bei Wind >60 mph entstehen Seelensturm:

Grad Wind Wirkung
I 60-80 mph Schimmern, Übelkeit
III 100-140 mph Violett-goldenes Feuer
V 160+ mph Ätherisches Inferno

Schutz:

  • Rückzug in bleiverstärkte Untergrund-Bunker
  • Sklaven an der Oberfläche als "Donnerfänger"

Magische Kontamination

Langzeitkontakt mit Aethelit führt zu:

Symptom Stadium
Leuchtende Adern Früh
Halluzinationen Mittel
Kristallisation der Haut Spät
Tod durch "Versteinerung" Terminal

Die "Aethelit-Krankheit"

Minenarbeiter entwickeln oft:

  • Wahnsinn – Stimmen im Kristall hören
  • Sucht – Können nicht aufhören, Kristalle zu berühren
  • Mutation – Körper beginnt zu leuchten

Geschichte

Entdeckung

Nach den Drachenkriegen:

  • Erste Solwen fanden die Kristalle
  • Anfangs als Fluch betrachtet
  • Dann als Energiequelle erkannt

Der erste Abbau

~Jahr 50 der Neuen Ordnung:

  • Erste Mine nahe Soliar eröffnet
  • Hunderte Sklaven sterben
  • Aethelit wird zur Staatsressource

Das Monopol

Heute:

  • Nur die Kassarin darf Aethelit abbauen
  • Privatbesitz ist Hochverrat
  • Der gesamte Handel ist Staatsmonopol

Mythen & Legenden

Das Herz des Drachen

Eine Legende besagt:

"Im Zentrum der Glaswüste liegt ein Kristall, groß wie ein Berg. Es ist das Herz des ersten Drachen. Wer es besitzt, herrscht über die Welt."

Die Kassarin soll eine Expedition dorthin geschickt haben. Keine kam zurück.

Die Tränen der Göttin

Ein anderer Mythos:

"Solara weinte um ihre gefallenen Kinder. Ihre Tränen fielen auf die Wüste und ward zu Aethelit. Wer eine Träne findet, wird von der Göttin gesegnet."


Quellen & Verweise


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