Gwentin – Der Schicksalslose
"Die Dunkelheit liegt schwer im Herzen jener, welche weder Licht noch Hoffnung kennen."
Basis-Informationen
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Name: | Gwentin (von Linorrus so genannt – sein Geburtsname ist unbekannt) |
| Titel: | Der Schicksalslose, Der Eidbrecher, Ehemaliger Fluch-Ritter, Endbringer |
| Rasse/Volk: | Menschen |
| Herkunft: | Sklavenlager in Ant-Vandalin (Soma-Imperium) |
| Status: | Lebendig |
| Zugehörigkeit: | Kampf gegen das Soma-Imperium |
Erscheinung
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Größe | Durchschnittlich für einen Menschen, drahtig und sehnig |
| Hautfarbe | Gezeichnet von Narben – einige aus der Arena, einige vom Fluch, einige aus dem Sklavenlager |
| Augenfarbe | Dunkel, von einer ruhigen, fast leeren Intensität |
| Haarfarbe | Dunkel, kurz gehalten, praktisch |
| Statur | Nicht imposant – seine Kraft liegt nicht in seiner Statur, sondern in seinem Willen |
| Besonderes Merkmal | Nach der Reinigung durch Tuman: Keine Spur von Fluch-Magie mehr. Sein Körper ist „leer" – nicht im Sinne von Abwesenheit, sondern im Sinne von Freiheit. Keine Bindung zum Schicksal. Keine Einträge in der Kernwahrheit. |

Kurzprofil
Gwentin ist der einzige bekannte Mensch, der als Schicksalsloser geboren wurde: ein Wesen ohne Eintrag in der Kernwahrheit, geschaffen als letzter Keim eines sterbenden Schicksals. Das Soma-Imperium formte ihn aus Sklaverei, Arena und Ausbildungslager zu einem Fluchritter, doch Tuman brach diesen Fluch und gab ihm einen Funken Drachenessenz.
Seitdem ist Gwentin weder gewöhnlich sterblich noch wirklich frei. Er überlebt, altert nicht und wird von der Last von fünfhundert Jahren zermürbt. Seine Geschichte ist die Bewegung vom missbrauchten Kind zur imperialen Waffe, vom befreiten Fluchritter zum ruhelosen Unsterblichen und schließlich zu Karinas Schutzfigur.
Biographie
Die ausführliche Biographie ist ausgelagert, damit dieses Profil als Charakterübersicht lesbar bleibt.
| Reihenfolge | Kapitel | Kurzinhalt |
|---|---|---|
| 1 | Der Keim des Schicksals | Warum Gwentin schicksalslos geboren wurde |
| 2 | Das Sklavenkind | Daira, die Grube und der erste Wille zum Überleben |
| 3 | Jugend und Fluchritter | Ausbildungslager, Fluch und imperiale Gewalt |
| 4 | Die Erlösung durch Tuman | Tumans Opfer, das Dorf und die Rückkehr zur Menschlichkeit |
| 5 | Die 500 Jahre | Unsterblichkeit, Seelenkorrosion und die Flucht ins Jetzt |
| 6 | Karina und das Ende des Weges | Karina als Schlüssel zum wiederkehrenden Schicksal |
Persönlichkeit
| Eigenschaft | Ausprägung |
|---|---|
| Überlebenswille | Absolut. Gwentin weigert sich zu sterben – nicht aus Angst, sondern aus Trotz. |
| Schweigsamkeit | Er spricht wenig. Nicht, weil er nichts zu sagen hat – sondern weil er gelernt hat, dass Worte ihn niemanden retten werden. |
| Zorn | Kalt, tief, ständig präsent. Aber kontrolliert. Er lässt ihn nicht an denen aus, die nichts dafür können. |
| Misstrauen | Er vertraut niemandem – nicht aus Paranoia, sondern aus Erfahrung. Jeder, der ihm Freundlichkeit zeigt, hat einen Grund. |
| Beschützerinstinkt | Trotz allem: Wenn er jemanden als „seine" anerkennt, wird er für diesen Menschen durch die Hölle gehen. |
| Die Stille | Eine innere Kraft, die ihn am Leben hält. Eine Präsenz in seinem Inneren, die ihm sagt: „Noch nicht!" |
| Das Hier und Jetzt | Nach 500 Jahren der Unsterblichkeit: Lust, Rausch, Kampf, Schmerz – das Einzige, was die Korrosion der Seele verlangsamt. |
| Unsterblichkeit | Durch Tumans Drachenessenz: Sein Körper regeneriert sich immer wieder. Er kann getötet werden – aber er kehrt immer zurück. |
Zitate
"Ich habe niemanden, der für mich betet. Also bete ich nicht. Ich habe niemanden, der für mich kämpft. Also kämpfe ich. Und ich habe niemanden, der mir sagt, dass es besser wird. Also wird es besser – oder gar nicht."
"Sie nennen mich Fluch-Ritter. Aber der einzige Fluch, den ich je trug, war das Leben, das sie mir gaben."
"Sie hat drei Jahrhunderte lang geherrscht. Ich habe drei Minuten gebraucht, um sie zu brechen. Der Unterschied? Sie hatte etwas zu verlieren. Ich nicht."
— Gwentin, über den Kampf gegen Sotheria
"Die Stille sagte mir: Noch nicht. Und ich hörte auf sie. Nicht weil ich mutig war. Sondern weil ich keine Wahl hatte."
"Fünfhundert Jahre. Ich war König. Ich war Pirat. Ich war Bettler. Ich war Krieger. Und weißt du, was all diese Dinge gemeinsam haben? Keines davon hat bedeutet, dass ich noch da bin."
"Der Rausch jetzt. Die Lust jetzt. Der Schmerz jetzt. Alles andere ist Rauch."
Kanon-Status
| Feld | Wert |
|---|---|
| Tier | 2 (Fest etabliert) |
| Erstellt | 2026-04-08 |
| Letzte Änderung | 2026-08-21 |
| Autor | Benutzer |
Quellen & Verweise
Biographische Kapitel
- Der Keim des Schicksals - Ursprung als Schicksalskeim
- Das Sklavenkind - Daira, Grube und Überleben
- Jugend und Fluchritter - Ausbildung und Fluchritter-Zeit
- Die Erlösung durch Tuman - Befreiung und Dorfjahre
- Die 500 Jahre - Unsterblichkeit und Seelenkorrosion
- Karina und das Ende des Weges - Karina und das Rad des Schicksals
Figuren, Systeme und Reiche
- Sotheria – Die Kassarin, die er bezwang
- Die Einschmelzung – Das System, gegen das er kämpft
- Soma-Imperium – Das Reich, das ihn versklavte
- Fluchritter – Die verfluchten Elitekämpfer des Imperiums
- Tuman – Kaiserdrache, opferte seine Essenz für Gwentin, lebt nun als alter, geschwächter Drache
- Drachenkriege – Der Krieg, den Tuman überlebte
- Daira / Seraphina Dussai – Gwentins Mutter, gestorben in der Grube
- Haus Dussai – Ehemalige Grafenfamilie, durch Verrat zerstört
- Karina – Bauerntochter, Bestimmung: das Rad des Schicksals wieder in Gang zu setzen (noch nicht vollständig dokumentiert)