Scaven
| HP | MP | STR | GES | INT | KON | AGI | WIL | CHA | GLK |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 240 | 60 | 9 | 11 | 10 | 8 | 11 | 11 | 8 | 10 |
Erscheinungsbild
Die Mausmenschen sind eine kleine, agile Spezies, die in der Größe meist zwischen 90 und 130 cm liegt. Ihre Körper sind schlank, aber muskulös, an ihre zierliche Statur angepasst und perfekt für schnelle Bewegungen und Wendigkeit. Sie haben ein weiches, graues bis braunes Fell, das ihren Körper bedeckt, mit größeren Ohren, die im Vergleich zu ihrer Körpergröße auffällig sind und ihnen ein ausgezeichnetes Hörvermögen verleihen. Ihre Augen sind groß und dunkel, mit einer feinen, fast scheuen Ausdruckskraft, die in der Dunkelheit besonders gut zur Geltung kommt. Ihre Gesichtszüge sind sanft, fast kindlich, doch ihre Zähne sind spitz und scharf – ideal für das Durchtrennen von Nahrung und in Ausnahmesituationen auch als Waffen.
Ihre Hände und Füße sind fein gearbeitet, mit langen Fingern und Zehen, die schnelle Bewegungen und präzises Greifen ermöglichen. Ihre scharfen Krallen sind vor allem für das Klettern und Graben geeignet. Ihr Schwanz ist lang und biegsam, oft ein weiterer Fingerzeig auf ihre akrobatische Beweglichkeit.
Hintergrund
Die Mausmenschen stammen ursprünglich aus den weiten, unzugänglichen Höhlen und unterirdischen Tunneln, die sie zu ihrer Heimat gemacht haben. Diese abgelegenen Gebirgssysteme und Labyrinthe haben sie zu geschickten Bauern und Handwerkern gemacht, die unterirdische Städte in den felsigen Wänden erbauen, die nur mit Mühe entdeckt werden können. Ihre Gesellschaft ist stark auf Selbstgenügsamkeit ausgelegt, sie meiden große Konflikte und Streitereien mit anderen Völkern, leben aber in ständiger Furcht vor jenen, die ihre Gebirgshöhlen durchdringen wollen.
Die Mausmenschen sind bekannt für ihre List und Intelligenz. Sie haben eine lange Tradition in der Forschung und im Handwerk, dabei besonders in Bereichen der Alchemie, Mechanik und Kräuterkunde. Ihr Wissen über die unterirdischen Pflanzen und Mineralien ist von unschätzbarem Wert. Ihre Höhlenstädte sind wahre Wunderwerke der Architektur, mit ausgeklügelten Tunnel- und Gangsystemen, die es ihnen ermöglichen, sich schnell zu verstecken und sicher zu bewegen.
Neigungen
Mausmenschen sind von Natur aus vorsichtig und zurückhaltend. Ihre Neigung, sich vor größeren, aggressiveren Völkern zu verstecken, hat dazu geführt, dass sie sich im Laufe der Jahre auf Vermeidung und Geheimhaltung spezialisiert haben. Sie sind Experten im Tarnen und Täuschen und neigen dazu, ihre Feinde aus der Ferne zu beobachten, statt sich in offenen Konflikt zu stürzen.
Trotz ihrer Scheu und ihrem Hang zur Heimlichkeit sind Mausmenschen neugierig und wissbegierig. Sie sind hervorragende Entdecker in kleinen und unzugänglichen Gebieten, die sie behutsam auskundschaften. Viele von ihnen sind geübte Alchemisten oder Kräuterkenner, die die Geheimnisse der Natur und der Heilkunst zu schätzen wissen. Sie neigen auch dazu, eine enge Beziehung zu den Tieren und Pflanzen ihrer Heimat zu pflegen, sie verstehen sich als Hüter des natürlichen Gleichgewichts und arbeiten oft im Einklang mit den Kräften der Erde.
Bekannte Vorurteile
Mausmenschen werden oft als schüchtern, schwach und von Natur aus unterwürfig angesehen. Aufgrund ihrer geringen Größe und der Tatsache, dass sie keine groß angelegten Krieger sind, betrachten viele andere Völker sie als wenig bedrohlich. Sie gelten häufig als einfach und nicht besonders fähig zu den komplexeren Dingen des Lebens – ein Bild, das die Mausmenschen in Wahrheit nur ungern teilen, da sie im Verborgenen leben und ihren eigenen, tiefgründigen Plan verfolgen.
Ihre schüchterne und heimliche Art sorgt jedoch auch für Misstrauen bei anderen Völkern. Besonders von jenen, die in ihrer Welt leben, aber keine der leisen, heimlichen Fähigkeiten und Überlebensstrategien der Mausmenschen verstehen, werden sie oft als feige oder unzuverlässig betrachtet.
Vorurteile der Mausmenschen gegenüber anderen
Mausmenschen sind misstrauisch gegenüber Völkern, die sie als laut, aggressiv und verschwenderisch empfinden. Sie verachten vor allem diejenigen, die in den offenen, übersichtlichen Landschaften leben, und sehen in ihnen oft eine Verschwendung von Ressourcen und Energie. Sie sind besonders skeptisch gegenüber Menschen und Zwergen, die ihren natürlichen Lebensraum häufig zerstören oder in ihre Höhlen eindringen.
Obwohl sie die meisten größeren Völker meiden, betrachten Mausmenschen sich selbst als überlegene Hüter des natürlichen Wissens und der Geheimnisse der Erde. Sie sehen sich als die wahren Bewahrer der Weisheit und Traditionen, die viele der anderen Völker übersehen oder vergessen haben.
Schwächen und Stärken
Die Stärken der Mausmenschen liegen in ihrer List, ihrer Beweglichkeit und ihrem Wissen. Sie sind hervorragende Alchemisten, Kräuterkundige und Ingenieure und können aus den einfachsten Materialien erstaunliche Mechanismen erschaffen. Ihre Fähigkeit, sich in schwierigen und engen Umgebungen zurechtzufinden, macht sie zu exzellenten Entdeckern und Überlebenskünstlern. Ihre geringe Größe verleiht ihnen eine außergewöhnliche Wendigkeit, die sie in den meisten Konflikten zu schwer fassbaren Gegnern macht.
Die größten Schwächen der Mausmenschen sind ihre geringe Körperkraft und ihre Tendenz zur Flucht, wenn sie in direkte Gefahr geraten. Sie sind keine Krieger und würden niemals ein offenes Duell gegen größere, stärkere Gegner führen. Auch ihre Haltung, Konflikte zu meiden, kann in einer Welt, in der manchmal Entschlossenheit gefragt ist, zu Problemen führen, da sie es schwer haben, sich als ernstzunehmende, mächtige Macht in der Welt zu behaupten.
Lebensräume und bevorzugte Biome
Mausmenschen bevorzugen dichte Wälder, Gebirgssysteme und unterirdische Tunnelnetzwerke, die ihnen Schutz und Anonymität bieten. Sie bauen ihre Städte tief in den Erdlöchern und Höhlen, die sie mit ausgeklügelten Tunneln und Kammern zu lebenswerten Oasen ausstatten. Die Nähe zur Natur ist ihnen heilig, und sie schätzen die Wildnis in ihrer ganzen Pracht und Zartheit. Ihre Lebensräume sind oft nur schwer zugänglich und daher vor Eindringlingen sicher.
Soziale Strukturen und Hierarchien
Die Gesellschaft der Mausmenschen ist stark auf Zusammenarbeit und Familie ausgerichtet. Ihre sozialen Strukturen basieren auf Respekt und gegenseitiger Unterstützung, wobei die älteren, weiseren Mitglieder der Gemeinschaft eine leitende Rolle übernehmen. Der Stammesrat wird in der Regel von den erfahrensten und weisesten Alchemisten, Kräuterkundigen oder Ingenieuren geführt. Aufgrund ihrer kulturellen Vorliebe für Harmonie und Balance gibt es keine strengen hierarchischen Strukturen, aber es wird ein tiefes Vertrauen und Respekt in die Erfahrung und das Wissen der Ältesten gesetzt.
Leben
Das Leben eines Mausmenschen ist von Einfachheit und Weisheit geprägt. Sie leben ein Leben im Einklang mit der Natur, und ihre Arbeit besteht meist darin, den Wald zu hegen, Kräuter zu sammeln und das Wissen ihrer Ahnen zu bewahren. Während sie oft in völliger Abgeschiedenheit leben, wissen sie, wie man die Geheimnisse der Welt nutzt, um zu überleben. Ihre Tage sind von Ritualen des Wissens, der Achtsamkeit und der natürlichen Heilkunst durchzogen.
Mausmenschen bevorzugen ein ruhiges, bescheidenes Leben, in dem sie die Geheimnisse ihrer Welt entschlüsseln und ihre Zivilisation in den Schatten der Erde bewahren. Doch sobald sie ihre Fähigkeiten und Geheimnisse als notwendig erachten, treten sie aus den Schatten hervor, um ihre Welt zu beschützen oder die Geheimnisse der Natur zu verbreiten.
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